Weil es so lustig war, gleich noch ein Schmetterling. Die Vorlage war ein australischer Papilio polyctor, aber er sieht dem Original nicht sehr ähnlich. Genau wie der letzte ist er aus Pfotenstoff und hat eine Spannweite von etwa 12cm.
A lifesized Common Peacock, the wingspan is 12cm, the body is 3,5cm long. Made of suedine and wire.
HIER gibts den Schnitt und viele Bilder vom Bau.
Nachmachen auf eigene Gefahr! Für verknotete Finger übernehme ich keine Verantwortung...
HERE you can find the pattern and many work-in progress pictures. Sorry, the text is only in german!
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Samstag, 15. Januar 2011
Ein Gepard entsteht - Teil 3
Also gleich vorweg: JA, ich habe tatsächlich einen LESER! Zugleich wahrscheinlich der erste richtige Besucher meines Blogs. Schöne Grüße nach Deutschland, bleib mir weiter treu!
Soviel dazu. Die Wochen gehen ins Land und der kleine Gepard wartet immer noch auf seine Fertigstellung.
Inzwischen habe ich ein Paar 3mm große durchsichtige Glasaugen besorgt und mit Acrylfarbe in Ockergelb hintermalt. Der Farbton ist vielleicht ein wenig zu hell geworden, aber ich kann damit leben. Für die Fellfärbung habe ich einen Copicpen in "Dark Bark" gekauft, einem sehr dunklen Braunton. Den schwarzen finde ich etwas zu blaustichig. Körper und Beine habe ich bereits mit Punkten bemalt.
Heute habe ich mich an die Ohren gewagt. Die sind doch sehr klein, daher habe ich gleich das ganze Stoffstückchen dünn mit Klebstoff bestrichen und dann einen flachen Halbkreis ausgeschnitten. Das Fell habe ich auch gleich gekürzt.
Den Halbkreis habe ich zu einem Viertelkreis zusammengenäht und gewendet. Mit Ministoff ist diese Größe noch kein Problem, aber mit der Viskose, zumal dutch den Klebstoff versteift, finde ich das schon ziemlich mühsam.
Jetzt noch muschelförmig an den Kopf annähen. Ich brauchte einige Anläufe, bis ich eine halbwegs passende Position gefunden hatte. Aber richtig schwierig wirds erst, wenn man das zweite Ohr symmentrisch anbringen soll. Das gelingt mir praktisch nie, da die Ohren selbst meist schon zu ungleich geraten sind.

Und so sieht das Kerlchen derzeit aus. Noch überhaupt nicht Gepard-artig, aber ich hoffe, dass sich das mit der passenden Gesichtsbemalung ändert.
Soviel dazu. Die Wochen gehen ins Land und der kleine Gepard wartet immer noch auf seine Fertigstellung.
Inzwischen habe ich ein Paar 3mm große durchsichtige Glasaugen besorgt und mit Acrylfarbe in Ockergelb hintermalt. Der Farbton ist vielleicht ein wenig zu hell geworden, aber ich kann damit leben. Für die Fellfärbung habe ich einen Copicpen in "Dark Bark" gekauft, einem sehr dunklen Braunton. Den schwarzen finde ich etwas zu blaustichig. Körper und Beine habe ich bereits mit Punkten bemalt.
Heute habe ich mich an die Ohren gewagt. Die sind doch sehr klein, daher habe ich gleich das ganze Stoffstückchen dünn mit Klebstoff bestrichen und dann einen flachen Halbkreis ausgeschnitten. Das Fell habe ich auch gleich gekürzt.
Den Halbkreis habe ich zu einem Viertelkreis zusammengenäht und gewendet. Mit Ministoff ist diese Größe noch kein Problem, aber mit der Viskose, zumal dutch den Klebstoff versteift, finde ich das schon ziemlich mühsam.
Und so sieht das Kerlchen derzeit aus. Noch überhaupt nicht Gepard-artig, aber ich hoffe, dass sich das mit der passenden Gesichtsbemalung ändert.
Freitag, 17. September 2010
Ein Gepard entsteht - Teil 2
Weiter gehts mit der Raubkatze!
Aus Draht wird ein Skelett zurechtgebogen, den Schwanz lasse ich einfach überlang, der wird später gekürzt.
Die Konstruktion muss jetzt mit etwas Gewalt durch den Rücken hineingewurschtelt werden, sodass die Drähte bei den offenen Beinen hinausschauen.
Jetzt müssen die Beine gestopft und geschlossen werden. Dazu wird etwas Watte fest um den Beindraht gewickelt, das Fell darübergestülpt und dann der Fuß von unten nach oben im Matratzenstich zugenäht.
Dabei sollte man natürlich möglichst symmetrisch arbeiten, sodass die Beine gleich dick werden. Wenn alle Beine zugenäht sind, kann man den Rest ausstopfen und den Rücken schliessen. Der Schwanzdraht wird gekürzt, nur dünn mit Watte umwickelt und ein Stoffstreifen darum genäht.
So schaut das momentane Zwischenergebnis aus. Gar nicht so schlimm wie erwartet. Der Kopf ist deutlich zu gross, der Körper etwas zu kurz und die Fersen etwas zu hoch. Aber ansonsten bin ich zufrieden...
Jetzt fehlt gar nicht mehr so viel.
Aus Draht wird ein Skelett zurechtgebogen, den Schwanz lasse ich einfach überlang, der wird später gekürzt.
Die Konstruktion muss jetzt mit etwas Gewalt durch den Rücken hineingewurschtelt werden, sodass die Drähte bei den offenen Beinen hinausschauen.
Jetzt müssen die Beine gestopft und geschlossen werden. Dazu wird etwas Watte fest um den Beindraht gewickelt, das Fell darübergestülpt und dann der Fuß von unten nach oben im Matratzenstich zugenäht.
Dabei sollte man natürlich möglichst symmetrisch arbeiten, sodass die Beine gleich dick werden. Wenn alle Beine zugenäht sind, kann man den Rest ausstopfen und den Rücken schliessen. Der Schwanzdraht wird gekürzt, nur dünn mit Watte umwickelt und ein Stoffstreifen darum genäht.
So schaut das momentane Zwischenergebnis aus. Gar nicht so schlimm wie erwartet. Der Kopf ist deutlich zu gross, der Körper etwas zu kurz und die Fersen etwas zu hoch. Aber ansonsten bin ich zufrieden...
Jetzt fehlt gar nicht mehr so viel.
Donnerstag, 16. September 2010
Ein Gepard entsteht - Teil 1
Nähanleitungen und WIPs für Tiere gibts im Internet zwar schon genug, aber man kann doch immer wieder etwas daraus lernen.
Ich wollte unbedingt mal eine Katze machen und jetzt ist meine Wahl auf einen Gepard aus kurzer Viskose gefallen. Das Internet hat gestreikt und ich hatte auch sonst keinerlei Bildmaterial von Geparden zur Hand, warten wollte ich aber auch nicht, daher habe ich den Schnitt ohne Vorlage entworfen. Erstversuche haben bei mir ohnehin fast immer anatomische Missbildungen.
Den schnell entworfenen Schnitt habe ich mit Bleistift auf den Stoff gemalt und die Nahtzugabe mit Bastelkleber bestichen, damit bei den kleinen Teilen nichts ausfransen kann. Besonders dick in allen Winkeln, weil der Stoff dort eingeschnitten wird. Nach dem Ausschneiden kürze ich erst mal das Fell ein wenig an Pfoten und Schnauze, das vereinfacht das Nähen.
Da das zerknautschte Fell in alle Richtungen steht, bürste ich die Teile mit einer feuchten Nagelbürste, an den unvernähten Teilen geht das noch am einfachsten. Zum Trocknen in einem Buch gepresst, sind sie danach glatt wie frisch gebügelt.
Zuerst nähe ich die Fußsohlen ein und schliesse die Rückseite der Beine, die Vorderseite bleibt offen. Dann noch die Bauchteile und Kopfmittelstück einfügen und am Rücken ein großes Wendeloch lassen.
Nach dem Wenden hat man nun ein bemitleidenswert zerzaustes Ding mit offenen Beinen. Ob das wirklich noch eine Raubkatze wird? Die Vorderbeine scheinen mir etwas zu kurz geworden, aber damit muss der Gepard jetzt leben.
Genug gemacht für einen Tag! Morgen gehts - wahrscheinlich - weiter.
Ich wollte unbedingt mal eine Katze machen und jetzt ist meine Wahl auf einen Gepard aus kurzer Viskose gefallen. Das Internet hat gestreikt und ich hatte auch sonst keinerlei Bildmaterial von Geparden zur Hand, warten wollte ich aber auch nicht, daher habe ich den Schnitt ohne Vorlage entworfen. Erstversuche haben bei mir ohnehin fast immer anatomische Missbildungen.
Den schnell entworfenen Schnitt habe ich mit Bleistift auf den Stoff gemalt und die Nahtzugabe mit Bastelkleber bestichen, damit bei den kleinen Teilen nichts ausfransen kann. Besonders dick in allen Winkeln, weil der Stoff dort eingeschnitten wird. Nach dem Ausschneiden kürze ich erst mal das Fell ein wenig an Pfoten und Schnauze, das vereinfacht das Nähen.
Da das zerknautschte Fell in alle Richtungen steht, bürste ich die Teile mit einer feuchten Nagelbürste, an den unvernähten Teilen geht das noch am einfachsten. Zum Trocknen in einem Buch gepresst, sind sie danach glatt wie frisch gebügelt.
Zuerst nähe ich die Fußsohlen ein und schliesse die Rückseite der Beine, die Vorderseite bleibt offen. Dann noch die Bauchteile und Kopfmittelstück einfügen und am Rücken ein großes Wendeloch lassen.
Nach dem Wenden hat man nun ein bemitleidenswert zerzaustes Ding mit offenen Beinen. Ob das wirklich noch eine Raubkatze wird? Die Vorderbeine scheinen mir etwas zu kurz geworden, aber damit muss der Gepard jetzt leben.
Genug gemacht für einen Tag! Morgen gehts - wahrscheinlich - weiter.
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