Um genau zu sein: eine Zwergfledermaus, pipistrellus pipistrellus. Ich habe ihn "Pippin" genannt. Genäht ist er aus Longpile-Ministoff, Velour und Alcantara für die Flügelhaut. Die Färbung ist eigentlich nicht sehr realistisch, die Arme und Beine hätten schwarz sein müssen, aber das fällt unter künstlerische Freiheit.
Die Kopf-Rumpflänge (ohne Schwanz) ist etwa 4,5 bis 5cm, Flügelspannweite knapp über 20cm. Der Kleine ist damit in etwa lebensgroß. Er darf ab jetzt bei mir auf Mottenjagd gehen.
Freitag, 17. Dezember 2010
Dienstag, 30. November 2010
Braunbär
Diesen Bär habe ich schon vor längerer Zeit gemacht, eines meiner wenigen Tiere mit Scheibengelenken. Ungegliederte Körper liegen mir einfach mehr.
Alpaka und Suedine für das Innenmaul, Zähnchen und Krallen aus Epoxid-Knete, Nase und Pfotenballen aus gewachstem Bastelfilz.
Alpaka und Suedine für das Innenmaul, Zähnchen und Krallen aus Epoxid-Knete, Nase und Pfotenballen aus gewachstem Bastelfilz.
Sonntag, 14. November 2010
Ein alter Beutelwolf
Angefangen habe ich ihn vor etlichen Jahren, heute ist er fertig geworden: ein Beuteltiger oder Beutelwolf.
Man weiß nicht sicher, wer oder was ihn ausgerottet hat, aber der letzte bekannte Beutelwolf starb 1936. In jedem Falle wurde diese Tierart lange Zeit zu Unrecht verfolgt und gejagd, eine Zeit lang gab es sogar eine Prämie von 25 Cent für jeden erlegten Beutelwolf. Heute bietet man 100.000 Dollar Finderlohn für ein lebendes Exemplar. Tja, so können sich die Zeiten ändern.
Wirklich zufrieden bin ich mit ihm nicht, die Beine sind zu dick, die Schnauze ist zu kurz. Meine Techniken für die Fußsohlen und die Nase waren damals auch noch nicht so ausgereift. Aber er hat einen gewissen Charme und ähnelt den zerzausten alten Präparaten, die man in Museen sieht.
Rückenhöhe ist etwa 11cm, genäht aus Alpaka, mit Copicstiften bemalt und die Nase ist aus gewachstem Filz (das war damals mein erster Versuch).
Man weiß nicht sicher, wer oder was ihn ausgerottet hat, aber der letzte bekannte Beutelwolf starb 1936. In jedem Falle wurde diese Tierart lange Zeit zu Unrecht verfolgt und gejagd, eine Zeit lang gab es sogar eine Prämie von 25 Cent für jeden erlegten Beutelwolf. Heute bietet man 100.000 Dollar Finderlohn für ein lebendes Exemplar. Tja, so können sich die Zeiten ändern.
Wirklich zufrieden bin ich mit ihm nicht, die Beine sind zu dick, die Schnauze ist zu kurz. Meine Techniken für die Fußsohlen und die Nase waren damals auch noch nicht so ausgereift. Aber er hat einen gewissen Charme und ähnelt den zerzausten alten Präparaten, die man in Museen sieht.
Rückenhöhe ist etwa 11cm, genäht aus Alpaka, mit Copicstiften bemalt und die Nase ist aus gewachstem Filz (das war damals mein erster Versuch).
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Gottesanbeterin
Wollte ich nicht eigentlich zukünftig mehr niedliche Tiere nähen? Aber diese zierliche Dame hat zumindest Eleganz. Körperlänge ist (ohne Fühler) etwa 9cm, damit ist sie, zumindest für die auch bei uns heimische Mantis religiosa etwas zu groß, aber einem Laien fällt das kaum auf. Sie ist aus zartgrünem Velour genäht, die Fühler und die Zacken an den Fangarmen sind geklebt. Insgesamt besteht sie aus 39 Stoffstückchen und war eine ziemliche Fitzelei.
Leider habe ich keine scharfen Fotos hinbekommen...
Leider habe ich keine scharfen Fotos hinbekommen...
Dienstag, 21. September 2010
Tintenfisch
Gestern hatte ich schon wieder zu viel Zeit und keine Lust, Farben für den Gepard zu kaufen. Also was sollte ich machen? Oft denke ich, ich sollte mehr niedliche Tierchen nähen, putzige Nagetiere und sowas, das sehen die Leute gern. Dann aber befällt mich der unbezwingbare Drang, irgendetwas nicht so "normales" zu machen. Kätzchen und Eichhörnchen gibts schließlich schon genug.
Ein Cephalopode sollte es werden. Zuerst habe ich über einen Schnitt für einen Oktopus nachgedacht, aber dann fand ich das hier:
giant squid pillow
Sowas wollte ich auch! Aber fast zweieinhalb Meter lang, das was entschieden zu viel. Am Ende frisst das Ding noch meine Katze auf...
Also habe ich den Schnitt in klein genommen und meinen Vorstellungen entsprechend abgeändert. Zugeschnitten aus hellem Highpile-Ministoff hatte ich dann eine ganze Menge Teile, zwei davon haben sich als überflüssig erwiesen.
Zusammengenäht sah das Ganze wirklich schon wie ein Tintenfisch aus, auf der Unterseite könnt ihr auch seinen "Düsenantrieb" sehen:
Jetzt fehlen nur noch passende Glasaugen, die kommen gleich auf die Einkaufsliste. Aus den Verschnittresten ist dann noch schnell ein kleiner Seestern entstanden.
Ein Cephalopode sollte es werden. Zuerst habe ich über einen Schnitt für einen Oktopus nachgedacht, aber dann fand ich das hier:
giant squid pillow
Sowas wollte ich auch! Aber fast zweieinhalb Meter lang, das was entschieden zu viel. Am Ende frisst das Ding noch meine Katze auf...
Also habe ich den Schnitt in klein genommen und meinen Vorstellungen entsprechend abgeändert. Zugeschnitten aus hellem Highpile-Ministoff hatte ich dann eine ganze Menge Teile, zwei davon haben sich als überflüssig erwiesen.
Zusammengenäht sah das Ganze wirklich schon wie ein Tintenfisch aus, auf der Unterseite könnt ihr auch seinen "Düsenantrieb" sehen:
Da er aber doch sehr blass wirkte, habe ich kurzerhand zu meinen Copicmarkern gegriffen und ihn mit "Dull Ivory" leicht gebräunt und mit "Sepia" ein paar Sommersprossen verpasst.
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