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Mittwoch, 13. April 2011

lauter Schnecken

Schnecken habe ich schon immer sehr gemocht. In jungen Jahren habe ich einmal ein halbes Jahr lang erfolglos versucht, Schnirkelschnecken mit Baumschnecken zu verpaaren, da ich nicht wusste, dass das verschiedene Arten waren...


Das war mein erster Schnecken-Nähversuch vor ein paar Jahren, aus Highpile-Cashmere. Das ungefähre Schnittmuster könnt ihr euch auch anschauen. Das Haus fand ich noch etwas zu flach, daher habe ich es dann nocheinmal etwas abgeändert.
My first handmade snail, sewn out of highpile-cashmere. The pattern can be seen on the right.




Das Häuschen von der zweiten Schnecke ist schon etwas besser geworden. Beim Zuschneiden muss man allerdings aufpassen, denn wenn man den Schnitt verkehrt herum aufmalt, kommt das dabei heraus: Ein Schneckenkönig! In der Natur kommt nur etwa eine von einer Million Schnecken spiegelverkehrt zur Welt.







 
Jedenfalls war ich mit dem Schnitt für das Gehäuse immer noch nicht zufrieden. Mein dritter Versuch ist aus 10 Stoffstücken zusammengenäht und hat die Größe einer mittelgroßen Weinbergschnecke. Das sieht jetzt schon deutlich realistischer aus...







Den Schnitt für den Körper habe ist auch nocheinmal etwas vereinfacht. Die Weinbergschnecke ist komplett aus Pfotenvelour genäht, das Häuschen habe ich mit Akrylfarben bemalt. In den Fühlern ist Draht und der Körper ist mit feinem Stahl- und Plastikgranulat gefüllt.   
Lifesized Burgundy snail, sewn out of suedine, painted with acrylics. 

Dienstag, 21. September 2010

Tintenfisch

Gestern hatte ich schon wieder zu viel Zeit und keine Lust, Farben für den Gepard zu kaufen. Also was sollte ich machen? Oft denke ich, ich sollte mehr niedliche Tierchen nähen, putzige Nagetiere und sowas, das sehen die Leute gern. Dann aber befällt mich der unbezwingbare Drang, irgendetwas nicht so "normales" zu machen. Kätzchen und Eichhörnchen gibts schließlich schon genug.
Ein Cephalopode sollte es werden. Zuerst habe ich über einen Schnitt für einen Oktopus nachgedacht, aber dann fand ich das hier:

giant squid pillow

Sowas wollte ich auch! Aber fast zweieinhalb Meter lang, das was entschieden zu viel. Am Ende frisst das Ding noch meine Katze auf...
Also habe ich den Schnitt in klein genommen und meinen Vorstellungen entsprechend abgeändert. Zugeschnitten aus hellem Highpile-Ministoff hatte ich dann eine ganze Menge Teile, zwei davon haben sich als überflüssig erwiesen.
Zusammengenäht sah das Ganze wirklich schon wie ein Tintenfisch aus, auf der Unterseite könnt ihr auch seinen "Düsenantrieb" sehen:
 Da er aber doch sehr blass wirkte, habe ich kurzerhand zu meinen Copicmarkern gegriffen und ihn mit "Dull Ivory" leicht gebräunt und mit "Sepia" ein paar Sommersprossen verpasst. 

Jetzt fehlen nur noch passende Glasaugen, die kommen gleich auf die Einkaufsliste. Aus den Verschnittresten ist dann noch schnell ein kleiner Seestern entstanden.